Vergleich

Bartender vs Ice vs Tuck: Welchen Mac Menüleisten-Manager solltest du nutzen?

Alle drei verbergen und organisieren eine überfüllte macOS-Menüleiste. Bartender ist die etablierte kostenpflichtige Option, Ice ist der Open-Source-Favorit und Tuck ist die leichtgewichtige Wahl mit einer echten kostenlosen Version, keiner Datenerfassung, einmaligen Preisen und dem Shelf-Modus für MacBooks mit Notch.

Bartender vs Ice vs TuckKein AbomacOS 14–26

Kurzantwort

Wähle Tuck, wenn du einen leichtgewichtigen, hochwertigen Menüleisten-Manager mit einer unbegrenzten kostenlosen Version, keiner Datenerfassung, einmaligen Pro-Preisen und dem Shelf-Modus für die Notch suchst. Wähle Ice, wenn du ein kostenloses Open-Source-Tool möchtest und dir ein Support durch die Community ausreicht. Wähle Bartender, wenn du auf tiefgreifende Automatisierung angewiesen bist und das kostenpflichtige Modell sowie die Datenschutzfragen nach der Übernahme akzeptierst.

Funktionsvergleich

FunktionTuckIceBartender
Symbole ausblendenJaJaJa
Apple-Systemsymbole ausblenden (Batterie, WLAN, Kontrollzentrum)JaEingeschränktJa
Umschalten mit einem KlickJaJaJa
Globaler Kurzbefehl⌘⇧BJaJa
Notch-UnterstützungShelf-ModusJaJa
Autom. Ausblenden & ÜberfahrenProJaJa
Ein-/Ausblenden pro SymbolKostenlosJaJa
Kostenlose VersionUnbegrenzt kostenlosVöllig kostenlosNur Testversion
PreismodellEinmaliger Pro-KaufKostenlos / Open SourceLizenz/Jahresabo
DatenerfassungKeineKeine (Open Source)Von Nutzern diskutiert
App-GrößeUnter 10 MBLeichtgewichtigSchwerer
Support-ModellDirekt, gepflegtCommunityKommerziell

Preise im Vergleich

Ice ist kostenlos und quelloffen. Tuck hat eine unbegrenzte kostenlose Version und einen einmaligen Pro-Kauf — kein Abo. Bartender nutzt ein kostenpflichtiges Lizenzmodell mit einer Testversion. Wenn du einmal bezahlen und die App besitzen möchtest, vermeiden Tuck und Ice wiederkehrende Kosten.

Privatsphäre und Vertrauen

Tuck wird ohne Analysen, Datenerfassung oder Absturzberichte ausgeliefert. Der Netzwerkzugriff ist auf die Lizenzvalidierung und Sparkle-Update-Prüfungen beschränkt, sodass das Verhalten mit einem Netzwerkmonitor leicht zu überprüfen ist. Ice ist quelloffen, daher kann der Code direkt auditiert werden. Der Umgang mit Daten bei Bartender zog nach dem Besitzerwechsel Kritik aus der Community nach sich, was einer der Gründe ist, warum viele Nutzer nun nach Alternativen suchen.

Bestens für die MacBook Notch

Auf MacBooks mit Notch können überzählige Symbole hinter der Notch verschwinden. Der Shelf-Modus von Tuck verschiebt ausgeblendete Symbole in ein sauberes Panel unter der Menüleiste, damit nichts verloren geht. Ice und Bartender unterstützen ebenfalls MacBooks mit Notch, aber der Shelf-Modus wurde speziell für dieses Layout entwickelt.

So wechselst du

  1. Beende deinen aktuellen Manager und entferne ihn aus den Anmeldeobjekten.
  2. Installiere Tuck und erlaube den Zugriff auf die Bedienungshilfen.
  3. Halte ⌘ gedrückt und ziehe Symbole so, dass die gewünschten Ausblendungen links von Tuck liegen.
  4. Klicke auf Tuck oder drücke ⌘⇧B, um die Menüleiste umzuschalten.